Solar - Module + Zellen
Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Solar-Modulen, die sich zum Teil doch erheblich in der Beschaffenheit, dem Wirkungsgrad und auch den Kosten voneinander unterscheiden. Aus dieser Sicht sollte man bei der Planung auf die Auswahl der richtigen Module achten.
Wir unterscheiden :
Monokristalline Module
Sie eignen sich besonders bei geringem Platzangebot und besitzen einen recht hohen Wirkungsgrad von bis zu 15 %. Erkennbar sind sie durch ihre semiquadratischen / quadratischen Zellen bei fast schwarzem Hintergrund. Ihre Lebendauer liegt bei über 30 Jahren- deshalb auch die hohe Garantiebereitschaft von den Herstellern. (20 Jahre auf bis zu 80% der Leistung)
Polykristalline Module
Diese Module eignen sich als Standard- Module, da der Wattpreis geringer ist. Ihr Wirkungsgrad liegt bei bis zu 14 %. Erkennbar sind sie durch die quadratische Eisblumenstruktur. Beim Einsatz dieser Module wird etwas mehr Fläche als bei den monokristallinen Modulen benötigt. Ihre Lebensdauer liegt ebenfalls bei über 30 Jahren.
Dünnschicht Module
Diese Module kommen im Allgemeinen dort zum Einsatz, wo von mehr Teilverschattung auszugehen ist. Ihr Wirkungsgrag liegt bei etwa 10 % aber sie funktionieren auch bei Schwachlicht -"Ausbeute" und sind resistenter gegen Überhitzung. Sie benötigen - und das ist der Nachteil - aber eben auch recht viel Platz - fast doppelt so viel - wie wir am Wirkungsgrad sehen können. Zu erkennen sind sie an der einfarbigen, homogenen Moduloberfläche, die nicht durch Strombahnen unterbrochen ist. Sie eignen sich für Dächer mit geringer Neigung und auf Freistellflächen.
Hybrid Module
Die neueste Form von Solarmodulen, die die Solarthermie (Wärme) sowie Photovoltaik (Strom) in sich vereint. Mit diesen Modulen wird also Wärme und Strom zugleich erzeugt. Der große Vorteil dieser Module liegt darin, dass sie durch das Wasser gleichzeitig gekühlt werden. Normale Module verlieren bei großer Wärme an Leistung.